Am Rande des Weges, zwischen Feldern und Wiesen, entdecke ich die Feldsteine, die ich in mein Atelier hole. Sie haben eine lange Geschichte. Was verbergen sie noch? Was steckt in ihnen? Welche menschlichen Züge sind ihnen zu entlocken?

Ich versuche das herauszufinden, ohne die Seele des Steines zu verletzen. Es sollen beseelte Steine bleiben, die Aussage soll zugänglich werden.

Nach und nach entwickeln sich Andeutungen von Gesichtern, still, in sich gekehrt. Manchmal erscheinen sie, als seien sie der Realität entrückt, Zeugen aus einer anderen Welt, ein Ort des Innehaltens, der Stille.