Die gewaltigen Steinskulpturen auf den Osterinseln - geheimnisumwitterte "Zeitzeugen" - haben mich von jeher fasziniert. Sie inspirieren mich auch für meine plastischen Arbeiten, unter anderem in Sandstein: menschliche Gesichter, "Doppelgesichter", Paare.
Dabei ist mir die Begrenzung, die das zu bearbeitende Material vorgibt, wichtig als Ausdruck für mein zentrales Thema: die Begrenztheit menschlicher Existenz. Für diese Aussage wird Spannung erzeugt, indem bei meinen Sandsteinskulpturen glatte, ebene Flächen korrespondieren mit solchen, die intensiver gestaltet oder bruchrau belassen sind.

Wenn der Betrachter in meine Gesichter sieht, besteht für ihn die Möglichkeit, sich selbst widergespiegelt zu sehen und sich zu finden. Titel würden da nur stören.